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Vielleicht ist es so, ....

Vielleicht ist es so, .....

Vielleicht ist es so, vielleicht ist es aber auch nicht so

Peter W. Hermanns macht sprachliche Extrakaspaden

Schröder haut hin

Ein Sprechkonzert

>Vielleicht ist es so, vielleicht ist es aber auch nicht so< ist ein Sprach- und Musikspektakel, in dem Elemente aus Literatur, Theater, Variete, Performance und experimenteller Musik zu einem nicht präzisen Ereignis zusammenfliessen. 

Mit dadaistischem Getrommel und percussiver Poesie tragen ein Schauspieler und ein Musiker Verse vor, die nichts weniger vorhaben als auf die konventionelle Sprache zu verzichten. Mit gebührendem Pathos und getreu dem Motto "Geen Krimp!" (Nur Mut!) machen sie auch vor niederländischer Lyrik nicht Halt. Und mit vollem Grimm erzählen sie die Märchen der Brüder neu. Die Texte werden von Hermanns mit allen schauspielerischen Facetten de-, oder auch reklamiert. Schroeders  percussive Verklangung sucht, probiert, stellt sich in Frage, stellt Hermanns in Frage, folgt durchaus einer eigenen Linie, lediglich in einer Art Schicksalsgemeinschaft an Hermanns' Texte gebunden.

Für Fremdtexte und auch eigene "WortTextGedichte" werden der zugehörige Laut und Klang gesucht. Ebenso spielt der Humor eine große Rolle, obwohl weder Texte noch Musik lustig, schon gar nicht witzig sind. Es ist die Anordnung, die Abfolge von Unerwartetem, letztlich vielleicht sogar Unverständnis, das zu verlegenem Lächeln, bisweilen zu echtem Lachen führt. Aber: Der Zuschauer lacht nicht über andere, nicht mal über die Bühnenfiguren; er lacht über sich selbst. Und merkt es vielleicht erst Tage später.

Zusatz

Auch Dada inspirierte uns. Wir haben uns gefragt, nachdem wir Huelsenbeck, Schwitters und Ball wieder gelesen hatten: Was ist Dada heute? Warum ist diese Kunstform kaum noch auf Bühnen zu sehen und hören? Interessiert das heute keinen mehr? Auf der Suche nach  Antworten auf diese Fragen haben wir viele neue Autoren und Lautpoeten entdeckt, die diese Kunstform pflegen. Ja, sie sogar sprengen, ganz im dadaistischen Sinne: Michael Lentz, Christian Bök, Frank Köllges (†) oder Jaap Blonk. Einige (Laut-)Gedichte dieser Herrschaften werden Teil des Programms werden, aber ein Teil wird aus eigenen Texten und Klängen bestehen.

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